Wasserfrosch

Rana esculenta

Der Natur verbunden…

…das ist für mich kein leeres Gerede! Besonders im Ballungsraum Ruhrgebiet, wo der Mensch schon früh die Landschaft verändert und nach seinem Willen geformt und genutzt hat, bemühe ich mich (und das kann jeder mit seinen Möglichkeiten) meinen Beitrag zu leisten um die Natur zu schützen und Arten zu erhalten.

Die blauflügelige Ödlandschrecke

 

…eine bedrohte Heuschreckenart, kommt in meinem Revier auf den Ruderalflächen vor. Im Flug werden ihre leuchtend blauen Unterflügel sichtbar.

Die Männchen erreichen eine Körpergröße von 13 bis 23 Millimeter, die Weibchen werden zwischen 20 und 29 Millimeter groß und damit deutlich größer als die Männchen. Sie ernähren sich von kleineren Pflanzen auf den Kahlflächen und am Rand derselben.

Der Lebensraum für

 

…viele Amphibien und Insekten schwindet immer mehr. Doch in und an meinem Teich, mit verschiedenen Wassertiefen, tummelt sich vielfältiges Leben. Hier können bedrohte und geschütze Arten wie Bergmolche und Teichmolche, Erdkröten und einige Libellenarten ihre Nische finden.

Wichtig ist: kein Fischbesatz.

Die blaue Mosaikjungfer

 

…ist eine besonders schöne, große Libellenart, die an meinem Teich heimisch geworden ist. Sie hat eine Flügelspannweite von 9,5 bis 11 cm und sie unternimmt ausgedehnte Jagdausflüge. Ihre Larven leben bis zu drei Jahren im Wasser…
Wenn man in seinem Garten einen Teich anlegt, muss man der Natur Zeit lassen…

Die Erdkröten

 

…einheimische Froschlurche und fleißige Schneckenvertilger laichen auch an meinem Teich. Diese Art leidet unter Biotopverlust, lässt sich aber durch die Anlage einesTeiches in den eigenen Garten locken.

Sobald ein paarungsbereites Männchen ein Weibchen erspäht, versucht es, auf dessen Rücken zu klettern und klammert sich nun mit seinen Armen hinter den Achseln des Weibchens fest. Der Laich tritt in Form von Schnüren aus und wird vom Männchen befruchtet. Nach einigen Tagen entwickeln sich aus den Eiern kleine Kaulquappen und nach zwei bis drei Monaten Wasseraufenthalt beginnt die Verwandlung (Metamorphose) in die Erdkröte und sie gehen an Land …

Die Nahrung der Erdkröten besteht aus Würmern, Schnecken, Asseln, Spinnen und unterschiedlichen Insekten, die sie auf ihren nächtlichen Streifzügen erbeuten.

Eine Nisthilfe

 

…wie hier eine Steinkauzniströhre, kann den Bestand nachhaltig stärken. Es müssen jedoch auch andere Faktoren, wie z.B. Nahrungsgrundlage und Lebensraum vorhanden sein.

Er ist ein charakteristischer Bewohner der Baumsteppe mit spärlicher oder niedriger Vegetation und jagt bevorzugt auf dem Boden. Ein einmal gewähltes Revier besetzt er meist über mehrere Jahre und zum Teil sogar lebenslang. Der Steinkauz galt bereits im antiken Grichenland als Vogel der Weisheit und ist das Sinnbild der Göttin Athene.

Im deutschen Sprachraum ist der Name „Steinkauz“ Hinweis darauf, dass diese Eulenart nicht nur in Baumhöhlen, sondern auch in Scheunen, Kapellen und Weinkellern aus Stein brütet. In Mitteleuropa gehen die Bestände seit einigen Jahrzehnten stark zurück. Hauptursache dieses Rückgangs ist die Zerstörung von Lebensräumen, die dem Steinkauz geeignete Lebensbedingungen bieten.

Ich biete wilden Bienen

 

…in meinem Garten Nistmöglichkeiten und ich habe auch ein Insektenhotel gebaut.

Jeder kann mit seinen Mitteln und ein wenig Aufwand den wilden Fliegern und Krabblern ein Zuhause bieten – und so auch Futter für Vögel, Igel und Amphibien die Lebensgrundlage erhalten.

Ein Nistkasten

 

…aus meinem Turmfalkenprojekt:
In einem Industriegebäude habe ich hinter einem Mauerloch einen Kasten angebracht. Der speziell angefertigte Nistkasten wird seit seiner Installation vor zehn Jahren, jedes Jahr von Turmfalken erfolgreich zur Brut genutzt.

Es fliegen jährlich vier bis sechs Jungfalken aus.

Auch Schnecken

 

…haben ihren Platz im Ökosystem. Sie ernähren sich vornehmlich von alten, absterbenden Pflanzenteilen, fressen aber gerne verschiedene Zierpflanzen – vor allem Salat, da leicht verdaulich. Die Nacktschnecken sind dafür berüchtigt.

Im Frühjahr findet man

 

…manchmal vermeintlich verlassene, hilflose Jungvögel, so wie diese junge Rabenkrähe, die ungeübt ihre ersten Flugversuche unternimmt. Sie ist aber keineswegs verlassen – die Eltern sind in der Nähe und füttern weiter. Keinesfalls so ein Jungtier mitnehmen, sondern vorsichtig abseits des Weges oder der Straße wieder freilassen…

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