Hier stelle ich Ihnen meine Greifvögel vor

 

Greifvögel sind faszinierende Geschöpfe der Natur.
Schon im alten Ägypten vor mehr als 3000 Jahren, wurden Falken und Habichte bei der Jagd eingesetzt. Der Falke z.B. ist das Sinnbild des Horus und wurde als Gott verehrt. In allen Kulturen wurden und werden Greifvögel als Wappen oder Hoheitssymbole verwendet.
Ich halte und züchte verschiedene Arten

Sperber

Der Habicht

 

Sein Lebensraum sind Waldgebiete mit angrenzenden Feldern. Der Habicht erjagt seine Beute überwiegend aus den bodennahenden Flug oder vom Aussitz aus in einem kurzen, schnellen und sehr wendigen Verfolgungsflug direkt auf dem Boden oder im bodennahen Luftraum.

Meinen Habicht „Madras“, den ich als Jungvogel bekam, habe ich zur Beizjagd ausgebildet.

Mit „Madras“ und Frettchen bejage ich regelmäßig den Bereich zwischen Gasometer in Oberhausen und der Stadtgrenze Bottrop entlang vom Rhein-Herne-Kanal und der Emscher.

Auf dem Foto: Madras

Der Sperber

 

…gehört zur Familie der Habichtartigen und ist knapp größer als ein Turmfalke. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen in erster Linie mit dem Habicht. Bei sitzenden Vögeln ist die Unterscheidung meistens einfach, Habichte sind viel größer und kräftiger.

Das Weibchen des Sperbers ist fast doppelt so groß und schwer wie das Männchen. In der Jägersprache werden die Männchen Sprinz genannt (während bei allen anderen Greifvögeln für das Männchen die Bezeichnung Terzel verwendet wird).

Sperber sind eng an Wald gebunden, brüten heute in vielen Teilen Europas. In den letzten Jahrzehnten zeigt auch diese Greifvogelart eine starke Tendenz zur Verstädterung und bewohnt nun auch Parks, Friedhöfe und ähnliche Grünanlagen in vielen Städten. Sie sind bei der Jagd außerordentlich wendig; sie können die Flugrichtung fast im 90° Winkel wechseln und sich in der Luft beinahe auf der Stelle um 180° drehen. Sie ernähren sich überwiegend von kleinen und mittelgroßen Vögeln bis zur Größe einer Taube.

Auf dem Foto: Prinz

Der Wüstenbussard

 

…lebt in den Steppen und Halbwüsten der südwestlichen USA, Mexiko und Mittelamerika. Er ist ein wendiger Flieger der seine Beute im Flug oder auf dem Boden jagen kann. Der Wüstenbussard jagt häufig gemeinsam mit seinen Partner oder mehreren Artgenossen.
Meine Wüstenbussarde Beau (18) und Betty (19) habe ich von anderen Falknern übernommen. Für die Beizjagd zu alt, sollten sie bei mir ihren Lebensabend verbringen. Im Frühjahr 2014 kamen sie jedoch in Brutstimmung und im Sommer schlüpfte ein Jungvogel –„Brasil“ (WDR Lokalzeit berichtete). Brasil ist ein Wüstenbussard-Männchen (Terzel) und ist, obwohl von den Altvögeln aufgezogen, äußerst zutraulich und wird von mir für die Öffentlichkeitsarbeit und zur Tauben-Vergrämung eingesetzt.

Wüstenbussardweib Kirasa habe ich 2016 als zusätzlichen Beizvogel erworben. Brasil und Kirasa werden nach der Beizsaison mein neues Zuchtpaar. Schon jetzt jagen sie gemeinsam (in Kompanie).

Auf dem Foto: Brasil

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