Die ersten Schleiereulen dieses Jahres sind geschlüpft! Man kann noch den Eizahn sehen. Die Schleiereule lebt als Kulturfolger in enger Nachbarschaft zum Menschen. Zur Jagd auf Feldmäuse braucht sie offene Kulturlandschaften, bevorzugt Dauergrünlandflächen. Sie brütet in Gebäuden in ruhigen, dunklen Nischen, wie in Dachböden, Scheunen, Kirchtürmen und Ruinen.

Nach Beginn der Balz im März werden im April/Mai 3 – 12 länglich-ovale Eier gelegt. Nach einer Brutdauer von 30 – 34 Tagen folgt eine Nestlingszeit von 60 – 70 Tagen. Mit etwa 9 Wochen sind die Jungen flügge und verlassen mit 3 Monaten das elterliche Revier. Die Schleiereule ist in hohem Maße von Bewirtschaftungsformen in der Agrarlandschaft abhängig, mit denen Kleinsäugerbestände in engerem Zusammenhang stehen. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegene Anwendung von Pestizide gegen Nagetiere, lässt zunehmende Gefährdungen befürchten. (Quelle NABU)
Ich halte zwei Zuchtpaare dieser Eulenart und konnte schon erfolgreich zur Auswilderung beitragen …